Schulordnung

1. Geltungsbereich
Schulgelände und -gebäude der Grundschule

2. Nutzung des Schulgeländes
a. Die Benutzung der Spielgeräte auf dem Schulhof während der Unterrichtszeiten von 8.00 Uhr bis 13.40 Uhr ist grundsätzlich nur den Schülern dieser Grundschule erlaubt.
b. Das Betreten des Schulgeländes ist während der Unterrichtszeiten und den Pausen nur den Schülern, dem Lehrpersonal sowie Personen mit einem schulischen Anliegen gestattet.
c. Hunden ist der Aufenthalt auf dem Schulgelände grundsätzlich untersagt.
d. Das Abholen und Hinbringen der Schüler und Schülerinnen erfolgt ausschließlich vor der Schule, außerhalb des Schulhofes (Mühlenweg oder Farlingsweg).

3. Schulweg
Eltern und Lehrer unterstützen sich gegenseitig in dem Bemühen, die Schüler zu veranlassen, auf dem Schulweg Geh- und Fußwege (ggfs. Radwege) zu benützen, sowie die Straßen an den bezeichneten Übergängen zu überqueren. Näheres regelt ein Schulwegeplan, der allen Eltern zu Beginn des 1. Schuljahres ausgehändigt wird.

4. Fahrradbenutzung
Die Unfallgefahren auf dem Schulweg und dem Schulgelände sind beachtlich, so dass von einer Benutzung des Fahrrades vor der Radfahrprüfung im 4. Schuljahr dringend abgeraten werden muss.

5. Schulbeginn – Schulschluss – Nutzung der Schulzugänge
a. Die Kinder sollten rechtzeitig vor dem Unterrichtsbeginn auf dem Schulhof sein (etwa 10 Minuten). Das Schulgebäude ist ab 7.50 Uhr für die Schülerinnen und Schüler geöffnet.
b. Nach dem Unterrichtsschluss haben die Kinder das Schulgelände zügig zu ver-lassen.
c. Unsere Schule hat mehrere Zugänge. Die SchülerInnen betreten die Schule durch den Haupt- oder den Seiteneingang (beim Kindergarten). Zum Verlassen der Schule können alle Türen genutzt werden.
d. Während der Unterrichtszeit darf das Schulgelände nicht verlassen werden.

6. Pausenordnung
a. Während der großen Pause halten sich die Schüler auf dem Schulhof auf. Bei trockener Witterung können alle Schüler die Pausenspielgeräte benutzen.
b. Die Kinder sollten sich während der großen Pause entsprechend der Witterung ankleiden.
c. Regenpausen werden durch ein zweites Klingelzeichen angezeigt. Die Schüler haben sich dann in ihrem Klassenraum aufzuhalten.
d. Tätigkeiten, die den Pausenaufenthalt der Schüler beeinträchtigen, sind nicht gestattet. Beispiel: Schneeballwerfen, Fahrradfahren oder ähnliches.
e. In den kleinen Pausen bleiben alle Schüler im Klassenraum, ausgenommen sind der Wechsel des Unterrichtsraumes und der Gang zur Toilette.
f. Während der Pausen darf das Gebäude nur zur Toilettenbenutzung betreten werden.
g. Essens- und Trinksachen dürfen in der 2. großen Pause mit auf den Hof genommen werden, jedoch nicht in der 1. großen Pause, da sich an diese das gemeinsame Frühstück in den Klassenräumen anschließt.
h. Nach den großen Pausen stellen sich die Schüler auf und betreten geordnet das Schulhaus.

7. Verhalten im Schulgebäude
a. Im Schulgebäude sollte sich jeder möglichst ruhig verhalten. Das Lernen und der Unterricht werden sonst gestört.
b. Um Unfälle zu vermeiden, ist es nicht erlaubt, in den Gängen zu rennen oder zu toben.
c. Alle Tätigkeiten, die andere oder die eigene Person gefährden, sind verboten.
d. Auf den Toiletten wird nicht gespielt. Sie sind so zu benutzen, dass sie sauber bleiben.

8. Umgang mit Schulmaterialien, Lernmittel, Möbeln etc.
Die Schule stellt den Schülern Bücher und Arbeitsmaterial zur Verfügung.
Alle Gegenstände, Bücher, Lernmaterialien sind vorsichtig und sorgfältig zu behandeln, zu schützen und zu pflegen. Bücher etc. sollten eingebunden werden.
Schulmaterialien und Lernmittel müssen sorgfältig sortiert und aufbewahrt werden.

9. Beschädigungen
Es ist selbstverständlich, dass alle in der Schule die Geräte und Einrichtungen pfleglich behandeln. Nichts darf mutwillig beschädigt oder zerstört werden.
Bei mutwilliger Zerstörung haben die Erziehungsberechtigten (Eltern) Ersatz zu leisten.

10. Sporthalle – Sportunterricht
a. Die Sporthalle darf nur mit sauberen Sportschuhen betreten werden.
b. Uhren, Ketten, Ohrringe und sonstiger Schmuck sind während des Sportunterrichts abzulegen.

11. Fehlen und Krankheit
a. Wird ein Schüler krank, muss das Kind morgens umgehend bis zum Unterrichtsbeginn in der Schule telefonisch entschuldigt werden.
b. Bitten um Unterrichtsbefreiungen während der Schulzeit sind schriftlich den Klassenlehrern und Klassenlehrerinnen mitzuteilen.
c. Beurlaubungen können nur in Ausnahmefällen gewährt werden (>Schulleitung). Ansonsten gilt die Schulpflicht und Schulbesuchsverordnung. Insbesondere vor und nach den Ferien können in der Regel keine Beurlaubungen gewährt werden.

12. Gespräche mit der Schulleitung oder Lehrern
Der Unterricht darf nicht gestört werden. Es wird um die Vereinbarung von Gesprächsterminen gebeten, falls die Eltern ein Gespräch mit der Schulleitung oder einzelnen LehrerInnen wünschen.

13. Verschiedenes
a. Das Mitbringen von gefährlichen Gegenständen (z.B. Messern, Laserpointern, Feuerzeugen, Streichhölzern, Feuerwerkskörpern) und das Benutzen von elektronischen Geräten (z.B. Handys, Gameboys und MP3-Playern) ist nicht erlaubt.
b. Für Wertsachen kann grundsätzlich keine Gewähr übernommen werden.
c. Inline-Skating, Rollerfahren, Fahrradfahren sind im Schulgebäude und auf dem Schulgelände untersagt.
d. Sofern in der Klasse keine anderen Absprachen getroffen wurden, sind Geldbeträge für die Schule/Klasse immer in einem verschlossenen Briefumschlag abzugeben. Der Umschlag ist mit Namen, Klasse und Verwendungs-zweck zu beschriften. Bitte laden Sie nicht Ihr Kleingeld bei uns ab, sondern füllen Sie die Umschläge mit größtmöglichen Werten.
e. Klassenarbeiten (Tests, Lernkontrollen) sind Dokumente und nach Aushändigung dem Fachlehrer am darauf folgenden Tag wieder abzugeben.
f. Das Werfen mit Gegenständen jeglicher Art (Steine, Eicheln, Kastanien, Schneebälle etc.) ist auf dem Schulgelände verboten.

Diese Schulordnung wurde erstellt um ein geregeltes und friedliches Miteinander zu gewährleisten. Dem Nichteinhalten dieser Absprachen wird mit entsprechenden Maßnahmen begegnet. Dies können sein:
a. Mitteilung an die Eltern
b. angemessene Entschuldigungen
c. Aufschreiben von Gedanken zum Vorgang (oder Zeichnung)
d. Abschreiben eines passenden Textes
e. Schaden ersetzen oder wieder gutmachen
f. Bei Wiederholung oder schlimmen Verstößen kann es zum Ausschluss von „schönen Veranstaltungen“ kommen.