Notfallbetreuung

Für Schülerinnen und Schüler der Schuljahrgänge 1 bis 4 ist eine Notbetreuung durch Lehrkräfte in der Zeit von 8.00 bis 13.00 Uhr durch die Schule zu gewährleisten.

Die Notbetreuung nimmt Kinder auf, bei denen ein Elternteil, bzw eine Erziehungsberechtigte oder ein Erziehungsberechtigter in sog. kritischen Infrastrukturen tätig ist und ohne Notbetreuung an der Ausübung der erforderlichen Berufstätigkeit gehindert wäre.

Hierzu gehören insbesondere folgende Berufsgruppen:

  • Beschäftigte im Gesundheitsbereich, medizinischen Bereich und pflegerischen Bereich,
  • Beschäftigte im Bereich der Polizei, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Feuerwehr,
  • Beschäftigte im Vollzugsbereich einschließlich Justizvollzug, Maßregelvollzug und vergleichbare Bereiche
  • Beschäftigte zur Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen
  • Beschäftigte aus den Bereichen Kleider- und Textilreinigungen, Wäschereien usw.
  • Beschäftigte aus dem Bereich Energieversorgung (etwa Strom-, Gas-, Kraftstoffversorgung),
  • Beschäftigte aus dem Bereich Wasserversorgung (öffentliche Wasserversorgung, öffentliche Abwasserbeseitigung),
  • Beschäftigte aus dem Bereich Ernährung und Hygiene (Produktion, Groß-und Einzelhandel),
  • Beschäftigte aus dem Bereich Informationstechnik und Telekommunikation (insb. Einrichtung zur Entstörung und Aufrechterhaltung der Netze),
  • Beschäftigte aus dem Bereich Finanzen (Bargeldversorgung, Sozialtransfers),
  • Beschäftigte aus dem Bereich Transport und Verkehr (Logistik für die kritische Infrastruktur, ÖPNV),
  • Beschäftigte aus dem Bereich Entsorgung (Müllabfuhr),
  • Beschäftigte aus dem Bereich Medien und Kultur – Risiko- und Krisenkommunikation. 

Erziehungsberechtigte in den vorgenannten Bereichen haben die Möglichkeit, in dringenden Fällen auf die Notbetreuung in Schulen zurückzugreifen, sofern eine betriebsnotwendige Stellung gegeben ist. Dabei gilt wie für alle anderen relevanten Berufsgruppen auch, dass sehr genau auf die dringende Notwendigkeit zu achten ist. Es sind vor Inanspruchnahme der Notbetreuung sämtliche anderen Möglichkeiten der Betreuung auszuschöpfen. Ziel der Einrichtungsschließungen ist die Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus. Diese Priorität müssen alle Beteiligten stets im Blick behalten.

Besondere Härtefälle werden ebenfalls aufgenommen.

Bei den besonderen Härtefällen können auch folgende Gesichtspunkte Berücksichtigung finden:

  • drohende Kindeswohlgefährdung,
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf, insbesondere bei Alleinerziehenden,
  • gemeinsame Betreuung von Geschwisterkindern,
  • drohende Kündigung und erheblicher Verdienstausfall.

Ein Nachweis ist erforderlich. 

Die Betreuung muss in Kleinstgruppen stattfinden, um die Anzahl der Kontakte für die beteiligten Schüler*innen und Lehrkräfte möglichst gering zu halten.

Ein Anmeldeformular für die Notbetreuung ist im Downloadbereich hinterlegt. Das Formular senden Sie bitte in der Ihnen möglichen Form ausgefüllt an die bekannte Emailadresse info@gs-frielingen.de. Wir benötigen eine Anmeldung, um den Personaleinsatz planen zu können. Haben Sie bei der Antwort Schwierigkeiten, rufen Sie bitte an.

Wir bitten Sie, Ihr Kind beim Bringen und Abholen an der Schultür zu verabschieden und es auf dem Hof wieder abzuholen. So vermeiden wir, dass viele Menschen das Gebäude betreten. Sie wissen ja: So wenig Menschen wie unbedingt nötig ist im Moment überall eine sehr gute Idee.

Eine zweite Bitte betrifft die Situation vor Beginn der Notbetreuung. Heute waren einige Kinder bereits eine halbe Stunde vor Beginn der Betreuung auf dem Schulhof. Das ist problematisch. Wir öffnen die Schule erst ab 08.00 Uhr und führen auch vorher keine Aufsicht auf dem Hof. Es ist fraglich, wie zuverlässig das Abstandsgebot ohne Aufsicht eingehalten wird.

Ich bitte Sie, ihr Kind so zur Betreuung zu schicken oder zu bringen, dass die Kinder nicht längere Zeit unbeaufsichtigt auf dem Hof sind. Bis 08.00 Uhr liegt die Verantwortung für Ihr Kind bei Ihnen.


Letzte Änderung: 06.05.2020